Mission

Der Name MOVE ist ein Akronym, das für “Munich Orbital Verification Experiment” steht. Der Picosatellit MOVE wurde als Plattform entwickelt, so dass der Satellit durch geringfügige Änderungen an die jeweilige Mission angepasst werden kann. First MOVE wird der erste einer Reihe von CubeSats sein. Wie der Name ja bereits sagt, dient jeder der MOVE-Satelliten dazu ein Experiment, in dem Fall von First MOVE von EADS Astrium entwickelte Solarzellen, unter den extremen im Weltraum herrschenden Bedingungen zu testen und zu verifizieren. Im Laufe der etwa dreimonatigen Mission sollen diese in verschiedenen Betriebsmodi (Betrieb im Leerlauf, im Maximum Power Point und Kurzschluss) untersucht und die auf der Erde bereits ermittelten Daten zu Wirkungsgrad, erzeugter Leistung etc. verifiziert werden.

Die gesamte Mission beinhaltet aber nicht nur die Experimentsdurchführung, sondern auch die Phasen davor und danach.

Nach dem Erreichen des Orbits wird zunächst die Hauptpayload des Launchers und erst danach die CubeSats ausgeworfen. Erst nach 15 Minuten entfalten sich die ausklappbaren Solarpanels und die Antenne vom First MOVE, da in den CubeSat-Standards eine Totzeit von 15 min nach dem Auswurf gefordert wird. Weitere 15 Minuten später findet der erste Versuch, einen Kontakte zur Bodenstation zu bekommen, statt. Beim ersten Überflug der Bodenstation in Garching und somit beim ersten Kontakt zum Satelliten wird er, soweit die empfangenen Daten zeigen, dass alles ordnungsgemäß funktioniert, in den so genannten Nominalmode versetzt. Von nun an kann mit dem Experiment begonnen werden. Zusätzlich zu den zu verfizierenden Solarzellen befindet sich an Bord des First MOVE eine kleine Kamera, welche Bilder von der Erde machen soll.


First MOVE Missionsdaten:

Orbit:  Sun Synchronous, 635km
Ground Station:  Garching, Technische Universität München
Launch:  TBD
Experiment:  Triple Junction GaAS/Ge Solarcells (EADS ASTRIUM)

Ground Track von FIRST MOVE

Autor: Kaja Assmann